Daumen runter für Häuser am Kirchbichl

 

Der letzte Tagesordnungspunkt der vergangenen Bauausschusssitzung war vorerst einmal der letzte Anlauf von privilegierten Landwirten, die letzte Fruchtfolge von Wiesen zu Baugrund abzutesten, Am Ende senken alle sieben Mitglieder die Daumen nach unten für die beiden Wiesen zwischen der B 307 und der oberhalb gelegenen Bauzeile im Hintergrund im Bild: 0 zu 7. Der oder zumindest ein ausschlaggebender Grund wurde von uns schon vor Wochen berichtet – eine nicht existierende verkehrsmäßige Erschließung.

„Antrag auf Fortsetzung des Verfahrens zum Erlass einer Einbeziehungs- bzw. Ortsabrundungssatzung an der Miesbacher Straße, FlNr. 336/3 und Antrag auf Ausweisung von Bauland als Sondergebiet Fremdenverkehr auf FlNr. 336“. Dieser trockene TOP hatte es in sich.

Öffentlicher Feldweg Nr. 29 – besser bekannt als Klosterweg / Miesbacher Straße

Wir berichteten bereits im obigen Artikel, dass es korrekterweise „Öffentlicher Feldweg Nr. 29“ anstatt „Miesbacher Straße“ heißen müßte. Aber die Verwaltung hat da offenbar nicht genau in das Schlierseer Straßenverzeichnis geschaut, woraus dies genau hervorgeht. Papiertiger hin oder her, eigentlich sollten solche Fehler nicht passieren.

Der CSU-Bürgermeister zeigte sich selbstsicher: „Die Fläche ist gewidmet, aber nicht abgesichert!“ Korrekt ist, die Fläche ist nur teilweise gewidmet und für eine ordnungsgemäße Verkehrerschließung nicht breit genug. Bis das Thema abgearbeitet ist kann also am sogenannten Klosterweg kein weiteres Bauvorhaben genehmigt werden, außer die verkehrsmäßige Erschließung kommt von hinten her. Aber auch da fehlt ein Stück mit ein paar Zentimetern für eine breit genuge Straße. Daumen runter.