Aussichtsturm auf der Schliersbergalm?

 

Die Sitzung des Bauausschusses am nächsten Dienstag hat interessante Themen im Immobilienbereich für die Bürger(innen) des Marktes auf der Tagesordnung. Da wäre einmal der „Antrag auf Errichtung eines Aussichtsturms“ auf dem Schliersberg – eigentlich doch schon eine gute Aussicht von dort oben.

Gibt es einen Turm auf dem Schliersberg? Die Vorstellung und Erklärung dazu dürfte sehr interessant werden.

Dann gibt es nach einem Ortstermin die x-te Version der Behandlung einer Verschiebung des Gästehauses am Dekan-Maier-Weg 10. Bisher gibt es dazu lediglich eine sehr große Baugrube zu sehen. In diesem Zusammenhang veröffentlichten wir ja auch kürzlich einen Beitrag:

„Terra Armate“ – 60 Grad am Dekan-Maier-Weg

Eine Oldtimergarage am Attenberg dürfte nicht nur Freunde alter Autos erfreuen. Dann gibt es weiter einen Antrag für ein neues Gartenhaus mit WC und Duschmöglichkeit. Das wäre doch eher ein Thema unter der Rubrik „Gästehaus“.

 

Die Nutzung des Gebäudes am Eisstadion Freudenberg soll nun auch nach vielen Jahren legalisiert werden. Der TOP 13  ist eine Heilung des bisherigen Verkaufsstandes und der Nutzungsänderung eines Umkleideraums zum Gastraum sowie des Abstellraums zur Küche. Da erhielt das Vorhaben gleich auch noch eine Hausnummer: Tegernseer Weg 5.

 

Erstaunlich ist der Tagesordnungspunkt 2: das Fichtner-Gelände. Von Haus aus könnte das Bauvorhaben doch auch unter dem sogenannten Genehmigungsfreistellungsverfahren laufen. Die Mehrfamilienhäuser sind eigentlich keine Sonderbauten. Daher wird die Bauausschusssitzung sicherlich sehr lehrreich und bringt allen Beteiligten einen Mehrwert an Information (Dienstleistungsportal Bayern): „Im Genehmigungsfreistellungsverfahren sind die o. g. Bauvorhaben genehmigungsfrei, wenn sie im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplans (= ein Bebauungsplan, der mindestens Festsetzungen enthält über Art und Maß der baulichen Nutzung, die überbaubaren Grundstücksflächen und die örtlichen Verkehrsflächen) oder eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans liegen, sie den Festsetzungen des Bebauungplans und etwaigen örtlichen Bauvorschriften (z. B. einer Gestaltungssatzung) nicht widersprechen, also ohne Ausnahmen und Befreiungen zulässig sind, die Erschließung gesichert ist und die Gemeinde nicht innerhalb eines Monats nach Vorlage der erforderlichen Unterlagen erklärt, dass das vereinfachte Genehmigungsverfahren durchgeführt werden soll oder eine vorläufige Untersagung beantragt; die Gemeinde kann auch schon früher dem Bauherrn schriftlich mitteilen, dass sie die Durchführung eines Genehmigungsverfahrens nicht verlangen und eine Untersagung nicht beantragen wird. Dafür, dass diese Voraussetzungen tatsächlich vorliegen und dass bei der Ausführung des Bauvorhabens alle zu beachtenden Vorschriften eingehalten werden, ist der Bauherr zusammen mit den von ihm am Bau Beteiligten (z. B. dem Entwurfsverfasser) verantwortlich. Spätestens gleichzeitig mit der Vorlage der erforderlichen Unterlagen bei der Gemeinde muss der Bauherr die Nachbarn von dem Vorhaben unterrichten“.

 

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