Alpen-Immo GmbH und Skofitsch – warum nur?

 

Warum hat Frau Skofitsch und die Alpen-Immo GmbH das „Spektakel“ um die Absage des Schlierseer Strassenfests angezettelt? Warum hat sich der BdS dafür vor den Karren spannen lassen? Ein Blick in zwei anwaltliche Schreiben bringt Aufklärung und zeigt deren Ver(w)irrung. Wer hat hier eigentlich unwahre und die tatsächlichen Gegebenheiten entstellende Behauptungen aufgestellt?

Zu jeder soliden Recherche gehört ein kurzer Blick in den Bundesanzeiger, der bringt gleich zwei Alpen-Immo GmbHs zum Vorschein, eine seit 2007 bestehende aus Memmingen und eben die später am 7. Februar 2011 dazugekommene aus Schliersee. Namensgleichheit hin oder her, wer ist die Alpen-Immo GmbH in Schliersee, die so viel Wirbel um das Schlierseer Strassenfest im Mai entfachte?

Eines ist klar, Eva-Maria Skofitsch steht als Geschäftsführerin seit der Gründung im Februar 2011 dahinter. Dies zeigt nicht nur das Unternehmensregister, es wurde der Redaktion mit zugestelltem Schreiben am 22. Mai anwaltlich versichert.

In einer Unterlassungserklärung wird geschrieben: „Bereits die Überschrift des Artikels „Alpen-Immo – die ewige Baustelle“ erweckt den Eindruck, als würde unsere Mandantin Bauherrin am Anwesen Rathausstrasse 2, 83727 Schliersee sein. Dies ist unrichtig. Unsere Mandantin ist in keiner Weise in die Bauarbeiten involviert, noch ist diese Eigentümerin des hier in Frage stehenden Grundstücks. Diese werden ausschließlich von den Eigentümern des Grundstücks Rathausstrasse 2, 83727 Schliersee vorgenommen.“

Es ist hervorzuheben: „DIES IST UNRICHTIG.“ Dies widerspricht eigentlich der auch am 22. Mai zugestellten anwaltlichen Versicherung über das gestern beschriebene Haus- und Betretungsverbot. Hierin wird anwaltlich versichert: „die Eigentümergemeinschaft Rathausstrasse 2, 83727 Schliersee, bestehend aus Frau Eva-Maria Skofitsch und Herrn Christian Bacher mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen beauftragt“.

Die Ver(w)irrung scheint groß zu sein. Alpen-Immo und Skofitsch, wer hält nun eigentlich die GmbH-Anteile? Ist die Geschäftsführerin nun direkt oder indirekt nicht auch Eigentümerin der fraglichen Immobilie? Ab wann ist es eine ewige Baustelle?

Die „Absage mit Schuldzuweisung“ wegen eines Gemeinderats, so wie es die Miesbacher Presse fälschlicherweise betitelte, hängt angeblich gerade an diesen perfiden anwaltlichen Schreiben, die sich widersprechen und auch nichts als heiße Luft waren. Ein vergeblicher Versuch der Einschüchterung, mehr nicht.

Das Wort zum Montag – unser Versprechen

In Wirklichkeit stellt sich der ideelle / finanzielle Beitrag zum Schlierseer Strassenfest von Alpen-Immo / Skofitsch – nach Aussagen des BdS-Vorsitzenden Walter de Alwis – dürr dar, sehr dürr. In einem einstündigen Gespräch am 29. Mai mit ihm wurde die Absage des Strassenfests ausführlich diskutiert. Die Quintessenz von de Alwis: „Alpen-Immo ist kein Sponsor.“

Diese klare Stellungnahme des BdS Schliersee wurde noch weiter aufgelöst: Frau Skofitsch hätte sich beim Geschäftspartner Franz Kroha lediglich dafür eingesetzt, dass auf dem Grundstück Gasthaus zur Post die Hüpfburg (die nach Recherchen der SZ von der Gemeinde gezahlt worden wäre) aufgestellt werden hätte dürfen.

Alpen-Immo / Skofitsch war also nach Aussagen vom Bds-Vorsitzenden nicht bei den auf dem Poster namentlich aufgeführten Sponsoren, die rund Euro 4.000 aufgebracht hätten. Übrigens wäre rund die gleiche Summe aus Standgebühren erhoben worden. Die Resonanz zur Buchung der Stände war angeblich „vielleicht 10 Stände“.

Fest steht, dass die Absage des Schlierseer Strassenfests eine Farce für die Veranstalter und deren Glaubwürdigkeit darstellt. Und die Miesbacher Presse hat sich auch noch wegen schlechter Recherche vor den Karren von Alpen-Immo / Skofitsch spannen lassen. Das war – so wird gemunkelt – der Versuch einer Retourkutsche vom Konkurrenzblatt für unsere erfolgreiche Begleitung des gewonnenen Bürgerbegehrens „Schliersees Schönheit bewahren“.

Da kommt uns eine heute getätigte Aussage gelegen, dass ein alteingesessenes Schlierseer Familienunternehmen, seit über 100 Jahren Abonnent des Miesbacher Merkur und Vorgängers Miesbacher Anzeiger, dieses Blatt wegen der Qualität abbestellt hat und nicht mehr liest. Uns erfreut natürlich, dass seit einiger Zeit dafür die Schlierseer Zeitung täglich gelesen wird. Ein weiterer Ansporn zur stetigen Verbesserung unserer Online Zeitung.

Schlierseer Zeitung – Online Zeitung Statistik

Durch diesen am 17. Mai dokumentierten Erfolg waren übrigens mehrere Änderungen auf unserer Webseite betroffen, u.a. auch der frühere Artikel „Alpen-Immo – die ewige Baustelle“. Zur Klarstellung: Das Anwaltsschreiben war übrigens noch gar nicht im Postfach, als die Redaktion einige Artikel im Zuge der Google-Krönung dem Erfolg anpaßte und andere nicht mehr online vorhält.

Schlierseer Zeitung erhält von Google 1. Platz

Wer hat nun eigentlich was angezettelt?

 

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