Skofitsch und Bacher jahrelange Dauerbaustelle – warum nur?

 

Glosse von Michael Dürr über das Gespann Christian Bacher / Eva-Maria Skofitsch, das ihm im Mai anwaltlich ein Haus- und Betretungsverbot aussprechen ließ, obwohl er noch nie in der Rathausstraße 2 war: Ein mystisches Paar, gemeinsamer Nachwuchs, eine gemeinsame Immobilie Rathausstraße 2, in der auch ihre beiden Firmen residieren – Alpen-Immo GmbH und Bacher Hausbau GmbH & Co KG. Warum zwei so unterschiedliche Personen und Firmen selbst die gleiche Telefonnummer teilen, das können sie wahrscheinlich nur selbst erklären.

Die Rechtsanwaltskanzlei ALHR aus München bestätigt mit ordnungsgemäßer Bevollmächtigung, dass „Unsere Mandantin hat uns mitgeteilt, dass Sie deren Grundstück wiederholt unbefugt betreten haben.“

Alles gelogen und die Beweise ist die Österreicherin Skofitsch bis heute schuldig. Eigentlich sollte um diese Narretei kein weiteres Aufheben betrieben werden, doch die „regional bodenständige“ Inhaberin der Firma Alpen-Immo trat ungestüm nach und aus.

Sieht man sich die jahrelange Dauerbaustelle des gemeinsamen Anwesens an, so entspricht ihr Image in Schliersee seit Jahren nicht dem, was sich die beiden Personen in der Eigentümergemeinschaft Rathausstraße 2 wahrscheinlich wünschen. Der kurzzeitige Schwarzbau ist zwar geheilt, aber immer noch grau sowie mit Plastikplanen zugehängt und scheint vielen Aussenstehenden seit langer Zeit auf Eis gelegt. Es geht offenbar nichts weiter.

In den Augen vieler Schlierseer und vorbeifahrender Urlauber ist diese ewige Baustelle nahe dem Rathaus keine Augenweide. Es beißt sich mit dem Image von Schliersee. Nach Rückfragen bei alteingesessenen Schlierseern kann niemand mehr richtig sagen, seit wann sich das Haus Rathausstraße 2 im Aus- und Umbau befindet. Es scheint jedoch schon eine Ewigkeit zu sein.

„Global vernetzt“ verkauft sich die über den Landkreis bekannte Frau Skofitsch, der mittlerweile wieder im Bauträgergeschäft auftretende Herr  Bacher versprach: „Eine vernünftige und  verträgliche Ortsgestaltung und Entwicklung – nicht zuletzt für unsere Kinder – eine verantwortungsvolle Bauleitplanung … und ein freudvolles, angeregtes Miteinander …“.

Diese vollmundigen Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf als Gemeinderatskandidat für die DS hat Herr Bacher scheinbar bei seiner Eigentümergemeinschaft selbst nicht so beachtet: Ist das bei täglich gut 15.000 vorbeifahrenden Fahrzeugen auf der B 307 und einer ewigen Baustelle seit Jahren „eine vernünftige und verträgliche Ortsgestaltung“? Aber viele wissen, die Versprechen werden nicht nur in der großen Politik gebrochen, auch auf lokaler Ebene in der Kommunalpolitik erinnern sich wenige an die ehemals gesteckten Ziele und immer noch veröffentlichten Aussagen.

Herr Bacher läßt sich im DS Internetauftritt auch mit einer prägnanten Aussage zitieren: „Politische Entscheidungen dürfen nicht mehr hinter verschlossenen Türen getroffen werden, sondern unter Einbeziehung und Mitentscheiden aller Bürger.“

Mit solchen Aussagen könnte er eigentlich nur bei den Freien, der PWG, reüssieren.

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