Kein Schildbürgerstreich – schwarzer Zebrastreifen durch Verwaltung

Seit Jahrzehnten gab es den Zebrastreifen in Neuhaus. Seit einiger Zeit ist er schwarz überpinselt. Und dies ist kein Schildbürgerstreich. Die Verwaltung hat dies veranlasst und das soll es mit dem markierten Übergang für die Schulkinder in Neuhaus gewesen sein. Auf Anfrage im Marktgemeinderat wurde dies von der Verwaltung mitgeteilt.

Direkt neben dem heutigen Bäcker und Nahversorger Gritscher führte seit unerdenklichen Jahren ein Zebrastreifen über die Josefstaler Straße. Vom früheren Filzenweg in die Grünseestraße an der Kirche St. Josef vorbei.

Mit der Brücke über den Dürnbach ist es seit langer Zeit ja auch schon nichts mehr und so gehört der Filzenweg der Vergangenheit an. Das gleiche Schicksal wird nun dem alten Zebrastreifen zuteil. Es gibt ihn nicht mehr. Oder zumindest nur schwarz übermalt.

Fakt ist, dass viele Schulkinder diesen Weg gehen und jetzt keine sichtbare Querungshilfe mehr vorhanden ist. Die Verwaltung beantwortete die Nachfrage von Marktgemeinderat Dürr in der letzten Sitzung vor der Sommerpause mit der lapidaren Antwort, dass da nicht genügend Platz für die Kinder auf den jeweiligen Gehwegen vorhanden wäre. Zu konkreten Aussagen ließ sich die Gemeindeverwaltung nicht aus der Reserve locken.

Was hat sich nun in der Gesetzeslage über die Jahre geändert, dass das, was Jahrzehnte sinnvoll und gut genug war, heute keinen Bestandsschutz und keine Sicherheit für die Schulkinder mehr bietet? Dieser Frage werden wir weiter auf den Grund gehen.