Kroha macht Kahlschlag in Neuhaus!

 

Es sieht derzeit so aus, als ob eine Bombe in unmittelbarer Nachbarschaft der Schule in Neuhaus eingeschlagen hätte – inklusive einem Krater. Dies ist eine wahre Schlappe für Neuhaus. Das Ergebnis gegen Kroha: 1 zu 17. Ein altes Haus mit schönem Garten wurde für 17 Eigentumswohnungen in drei Mehrfamilienhäusern mit übersichtlichem Grün eingestampft (wir berichteten). Erst war dort ein kleines Haus mit einer Einzelgarage, dann die gerade vorherrschende maximale Verwüstung und später einmal die maximale Versiegelung und Verdichtung zum „Neuperlach von Neuhaus“. Wo führt das noch hin?

Dem Himmel ganz nah?

Ein paar Impressionen bringen nicht nur bei den Nachbarn Zornesröte ins Gesicht. Lassen Sie es einfach auf sich wirken.

Aber zumindest hat die absolute Entwaldung funktioniert und es gibt ein wenig Brennholz vor den Hütten.

Im Hintergrund ein Haus mit einigen nicht genehmigten Elementen (Schwarzbauten), die wiederholt im Bauausschuss abgelehnt wurden und auf das wir noch in einem zukünftigen Artikel eingehen werden.

Es braucht schon viel Vorstellungskraft, die maximale Verdichtung zu verinnerlichen. Zumal eine dagegen nur schmalbrüstige Anfrage auf der anderen Straßenseite in der Waldschmidtstraße 19 wiederholt abgelehnt wurde.

Aber es gibt ja immer einen einfachen oder einen besonderen Grund bei diversen abgelehnten Bauvoranfragen und Bauvorhaben. Es wird leider zu oft im Markt Schliersee mit einer unterschiedlichen Elle gemessen.

Aber als Garant für eine sichere und auch üppige Bebauung bei Bauwerbern gelten gerade: Die Schlierseer mit Robert Mödl und die CSU mit Franz Schnitzenbaumer, Johanna Wunderle sowie Jürgen Höltschl. Diese haben etwa dieses Monstrum vom Immobilienspekulanten Kroha mit dem positiven Bescheid der Bauvoranfrage im Bauausschuss durchgewunken.

Mittlerweile wurde bekanntlich der Bauhofmitarbeiter Jürgen Höltschl im Bauausschuss gegen den bei der letzten Wahl abgewählten – und jetzt auf einem Nachrückerticket wieder nachgerutschten – CSU-Architekten Gerhard Krogoll abgelöst.

Also – erst ein radikaler und vollumfänglicher Kahlschlag beim Kroha Investment „Neuperlach in Neuhaus“ und dann dem „Himmel ganz nah“ durch seine Chefverkäuferin an wahrscheinlich meist auswärtige Käufer mit zukünftigen Zweitwohnsitzen. So ähnlich auch geschehen bei den 21 Wohnungen von Sixtus alt in der Urtlbachstraße. Es schaut derzeit nach dem gleichen Strickmuster aus. Hoffentlich bleiben uns die vorgespaxten Fensterläden und andere nicht der Ortssatzung entsprechende Abweichungen erspart.

Es gibt leider auch keine vorgeschriebene Erstwohnsitzbindung, da sich die vier DS CSU Vertreter gegen die Empfehlung der Bauamtsleitung und den die Gemeinde beratenden Architekten für einen favorisierten Bebauungsplan mit städtebaulichen Vorgaben und möglicher Festschreibung von Erstwohnsitzbindung ausgesprochen haben. Einheimische werden wahrscheinlich wieder leer ausgehen.