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Kroha und der Ausverkauf von Neuhaus – aus 1 mach 17!

Und seit ein paar Tagen geht es nun in die nächste Runde beim Wahnsinn „Machen wir aus Neuhaus ein Neuperlach“. Eine Multiplikation der Häuser mit dem Faktor drei und den Wohnungen mit dem Faktor 17 ist schon unglaublich, aber leider in der Zwischenzeit Realität.

Der Abriss des alten Hauses hat begonnen und da wird in diesem Jahr noch einiges passieren in der Waldschmidtstraße. Nicht die Schulturnhalle in unmittelbarer Nähe (wir berichteten), aber die KROHA-BLÖCKE – ohne Erstwohnsitzbindung und mit großzügiger Versiegelung. Es wird allem Anschein nach höchstbietend an Fremde verkauft werden. Schade, wieder eine Chance für eine positive Entwicklung von Neuhaus verpaßt.

Erstaunlich und bedenklich zugleich ist die Zuspitzung, dass der CSU-Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer – und vor allem die Stellvertreterin Johanna Wunderle – vehement für den Investor und die größtmögliche Wertschöpfung bei der fraglichen Sitzung eingetreten sind.

Bei jeder Kleinigkeit wird mittlerweile im Ort eine Veränderungssperre und ein Bebauungsplan teilweise über einzelne Häuser gezogen (siehe auch Beispiel in jüngster Ratssitzung am Dienstag). Die Gemeinde greift oft, nach einhelliger Meinung von Planern aus Schliersee sogar zu oft, städteplanerisch ein. Leider nicht in diesem Fall des Immobilienspekulanten Kroha.

 

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