Schonungslose Aufklärung und volle Transparenz

 

Die Tekturpläne des Planfertigers vom 18. Juni 1980 in den amtlichen Unterlagen bestätigen, dass das Wohnhaus am Huberspitzweg 2 keinen neuen Geräteschuppen, keine neue Dachgaube und auch keinen Hühnerstall mehr hat, zumindest seit 37 Jahren. Der Eigentümer hat also keinen ungenehmigten Anbau errichtet. Das Landratsamt sollte diese falsche Behauptung sofort richtigstellen. Das Original anbei.

 

Zur Einführung das Schreiben vom Staatlichen Bauamt in Miesbach, am 9. Juni ausgefertigt, am 12. Juni versandt (Poststempel) und am 19. Juni beim Eigentümer eingegangen. Wie in unserem Artikel im letzten Monat versprochen, hier die weiteren Schritte der schonungslosen Aufklärung und vollen Transparenz.

 

Was ist nun dran, an der falschen Feststellung, „dass Sie auf dem im Betreff genannten Grundstück folgende bauliche Anlagen errichtet haben“?

Nichts. Es wurden nämlich vom derzeitigen Eigentümer, der das Wohnhaus mit den 1947 und 1953 genehmigten zwei Wohnungen im Jahr 2006 erwarb, keinerlei baulichen Anlagen errichtet.

Geräteschuppen spätestens seit 1980

Der Geräteschuppen taucht bereits im Tekturplan von 1980 auf:

 

Über dem „R“ sieht man im Lageplan den fraglichen Schuppen eingezeichnet. Punkt eins ist also widerlegt.

Dachgaube spätestens seit 1980

Die angesprochene Dachgaube war bereits im Tekturplan von 1980, der sich in den gemeindlichen Unterlagen befindet, da:

 

Rechts neben dem obigen Fenster und Balkon ist die Dachgaube unschwer zu erkennen. Punkt zwei also auch widerlegt.

„Hühnerstall“ vielleicht vor 1980

Bleibt dann noch der „Hühnerstall“ und die Nutzungsänderung:

 

Dies ist die Ansicht des in den amtlichen Unterlagen befindlichen Tekturplans zum „Hühnerstall“ und der Nutzungsänderung. Das untere rechte Fenster und die Eingangstür sind der „Hühnerstall“? Punkt drei auch widerlegt.

Es gibt also nur festzuhalten, dass der ursprüngliche Bauherr 1947

 

und 1953 ortspolizeilich bestätigt wurde.

 

Und die Tekturpläne zur Erweiterung des Wohnhauses vom 18. Juni 1980 durch den damaligen Eigentümer und Planfertiger Michael Rugel liegen in den amtlichen Akten.

In der Zwischenzeit gab es zumindest nach den Recherchen zwei weitere Eigentümer, bevor der jetzt vom Landratsamt fälschlich beschuldigte Eigentümer 2006 das Wohnhaus erwarb.

Wir bleiben weiter dran, berichten über die weiteren Schritte und die erforderliche Richtigstellung durch das Landratsamt sowie der anderen lokalen Presse.

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