Nicht-öffentliche Sitzung – Ausbau Regen- / Schmutzwasser

 

Was seit Anfang an öffentlich war, die Baustelle an der Lautererstraße, war zuerst nicht-öffentlich. Das Thema um den Ausbau der Oberflächenentwässerung und der Verlegung des Schutzwasserkanals in der Lautererstraße hat die letzten Wochen für einiges Stirnrunzeln in der Gemeinde gesorgt – Alpen-Immo / Straßenfest /Absage. Die Veröffentlichung der Beschlüsse einer früheren nicht-öffentlichen Marktgemeinderatssitzung (siehe oben) zeigt nun einen Teil der Hintergründe.

Die Auftragssumme in Höhe von knapp Euro 160 Tausend dürfen sich neben der Gemeinde nun diverse Anlieger teilen – etwa zwei Häuser an der Rathausstraße (in denen AXA und die Alpen-Immo residieren). Die Aufteilung der Kosten und der Schlüssel dazu sind unbekannt.

Dieser Tage wird diese Baustelle in der Lautererstraße aufgeräumt. Es hat ein wenig länger gedauert, die Komplikationen waren doch größer als gedacht.

Die Straße hat nämlich einen interessanten Aufbau und Querschnitt: Wie unschwer zu erkennen – früher verwendete man im Straßenbau dicke Äste und kleinere Stämme im Unterbau, Dies ist natürlich heute nicht mehr so zugelassen.

Im Ort wird nun fleißig darüber spekuliert, ob die unglaublich breite Schneise der Aufgrabungen in der Pfarrwiese, zur Verlegung der Oberflächenentwässerung von u.a. Objekten in der Rathausstraße, auch wirklich von der Kirche als Grundstückseigentümer so getragen wird. Vielleicht flattert da noch nachträglich eine nette Rechnung der Kirchenverwaltung ins Haus.

Ähnlich war es ja schon einmal bei dem kleinen Grundstücksdreieck neben der Kirchenverwaltung mit dem Brunnen. Damals hatte die Gemeinde den Brunnen auf dieses Fleckerl gesetzt und dann kam die große Abrechnung von der Kirche.