Wann wird das Wasser in der Vital-Welt wieder ausgelassen?

 

Die „Generalsanierung“ der Vital-Welt im Jahr 2015 liegt nun gute eineinhalb Jahre zurück. Was ist seitdem passiert und was kann der Gemeinde sowie den Liebhabern des Hallenbades noch bevorstehen?

Es könnte wieder einmal so aussehen wie im obigen Bild zur Zeit der Reparatur des undichten Beckens, kein Wasser für eine längere Zeit. Bei der „Generalsanierung“ wurde von einem „Fachunternehmen“ die Folie derart beschädigt, dass selbst heute die Technikräume unter dem Schwimmbecken – nach Angaben gut unterrichteter Kreise – nicht trocken sind.

 

Die Arbeiten zur Sanierung werden nach Angaben des Bürgermeisters und der Verwaltung in öffentlichen Gemeinderatssitzungen nicht bis zum Erhalt des Gebäudes nötigen Ende verfolgt, da es – seit der Betriebsunterbrechung durch das durchrieselnde Wasser in die Technikräume und Keller unter dem Schwimmbecken – Rechtsstreitigkeiten mit den Handwerksbetrieben der „Generalsanierung“ gibt. Wer war Schuld an diesem Dilemma, dass die Vital-Welt bis heute nicht korrekt saniert wurde? Der Bürgermeister und der Geschäftsleiter der Gemeinde verweisen auf das Problem mit den Versicherungen. Wenn die Gemeinde mit eigenem Geld die seit der Wiedereröffnung im Jahr 2015  eigentlich sofort nötigen Sanierungsmaßnahmen selbst unternimmt und dem Fehler verursachenden Handwerker keine Gelegenheit zur Heilung bietet, dann würde man keinen Regress gegen den / die Handwerker mehr erwirken können. Ob das so korrekt ist sei dahingestellt.

Fakt ist, dass immer noch Wasser das Gebäude nach der alten Weisheit „steter Tropfen höhlt den Stein“, hier den Beton, offenbar schön feucht hält. Beim obigen Bild sieht man den Schimmel am unteren Beckenrand. Dort sind die Silikonfugen (über der seinerzeit eingesetzten Folie über der durchtrennten alten Folie) seit der „Generalsanierung“ vor gut 1 1/2 Jahren aufgerissen (und scheinbar auch nicht dicht), schimmeln stetig vor sich hin. Durch oftmalige Chlorsonderbehandlung mag es durchaus gesundheitlich korrekt sein, aber investitionsschonend und ästhetisch ist es sicherlich nicht.

Es wäre zu wünschen, dass der Bürgermeister einmal ehrlich mit seinen Bürger(inne)n umgeht und diese nicht nur optischen Probleme handwerklich korrekt beseitigen läßt.