Platzwart für das Eisstadion ohne Eis

Die seit Jahren überfällige Sanierung des Eissportplatzes, bei dem der Pachtvertrag noch bis 2032 läuft, kostet nach Angaben des Bürgermeisters rund Euro 65.000. Banden und Belag sind dringend renovierungs-, besser erneuerungsbedürftig. Dazu steht auch ein Punkt auf der Gemeinderatssitzung am 21. Februar, damit die Gemeinde einen Teil der Kosten trägt.

Die Hälfte der Kosten würden über das sogenannte LEADER-Programm aus EU-Geldern finanziert. Der Nutzer des Geländes ist die Eissparte des TSV Schliersee. Neben der Gemeinde und der Eissparte würde auch der TSV als Finanzier fungieren.

Nun soll ein Ganzjahresprogramm aufgelegt werden. Slackline und ruhige Ballsportarten sind nach einem Jahr Überlegungen und vielen Workshops herausgekommen. Angeblich sei das alles von dem Vertrag mit dem Eigentümer gedeckt. Nur der weiß noch nicht, was da alles passieren wird. Spannend, die Entwicklung zu verfolgen.

Die Verwaltung und Aufsicht des Platzes ausserhalb der Eiszeit wird dann eine Person während eines Freiwilligen Sozialen Jahres übernehmen, als Organisator und Platzwart. Freigestellt dazu wird diese Person vom BLSV-Heim am Spitzingsee.

Die derzeitige Eiszeit im Naturstadion Freudenberg dauert noch an und bald werden 40 Eistage geknackt. In der Spitze waren gut 150 Besucher an einem Tag zu verbuchen. Das Natureisstadion wird von Einheimischen und von Touristen sehr gut angenommen.