Abbruch der alten Schliersee Schule

Auf Antrag des CSU-Gemeinderates Dr. Rolf Dombrowsky in der letzten öffentlichen Sitzung des Marktgemeinderates Schliersee wurde mehrheitlich beschlossen, dass am 21. Februar über das Pro und Contra des Abbruches der Schule beschlossen wird.

Bekanntlich gibt es seit der Schließung der Schule im Jahr 2009 vom Bürgermeister und den Mehrheiten im Gemeinderat kein Konzept. Acht Jahre und keine Lösung ist ein Armutszeichen für die meisten gewählten Vertreter der Bürger(innen). Zur Erinnerung: mit der Mehrheit der CSU – gegen das nur knapp unterlegene Bürgerbegehren zum Erhalt der Schule in Schliersee – wurde die Stilllegung durchgesetzt.  Mehrere Anläufe zur Erarbeitung eines tragfähigen Konzeptes mit externer Moderation und auch Mediation wurde von den Mehrheiten im Gemeinderat abgelehnt.

Nun kommt zumindest ein Zwischenschritt: Die Abstimmung zum Beschluss für oder gegen den Abbruch der alten Schule vom Januar war 14 zu 6. Dabei waren die Motive der Beteiligten unterschiedlichster Natur. Die Offenbarung kommt nächste Woche. Dann müssen alle anwesenden Gemeinderät(inn)e(n) Farbe bekennen.

In der Zwischenzeit ist nur so viel bekannt:

Für eine Abstimmung wie es mit der Schule weitergeht waren: Johanna Wunderle, Ursula Bommer, Dr. Rolf Dombrowsky, Michael Dürr, Ernst Höltschl, Jürgen Höltschl, Pius Kieninger, Astrid Leitner, Leonhard Markhauser, Dr. Bernd Mayer-Hubner, Robert Mödl, Peter Sprenger, Gerhard Weitl und Florian Zeindl.

Gegen eine Abstimmung über das weitere Vorgehen mit dem alten Schulhaus in Schliersee waren der Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer (CSU), Florian Guggenbichler (DS), Max Leitner (DS), Irmgard Metz (Grüne) und die beiden Vertreter der SS-Ausschussgemeinschaft, namentlich Wolfgang Schauer sowie Dr. Beatrix Seidenfus.