Bodenuntersuchung am Heimatmuseum

Heute kam schweres Gerät ins Ortszentrum nach Schliersee. Eine Firma für Bodenlaboruntersuchung war am Heimatmuseum tätig. Die Bohr- und Sondierungslöcher sind im Schnee mit blauer Farbe markiert und gut zu erkennen. Hintergrund: Der Boden muss sorgfältig untersucht und analysiert werden, bevor es mit weiteren Planungen und dem Anbau des Heimatmuseums weitergehen kann.

Mehrere Bohrlöcher wurden von der Bodenlaborfirma ausgehoben. Bis zu einer Tiefe von sieben Metern wurden Sondierungen vorgenommen. Bis zu einer Tiefe von vier Metern wurden Bohrkerne entnommen, die weiter im Labor untersucht werden.

Die Analyse ergibt in etwa: Die ersten 2,5 Meter sind mit Material aufgefüllt. Darunter befindet sich Schluffstein, ein Sedimentgestein in der Größe zwischen Tonstein und Feinsandstein. Dieses auch als Siltgestein bezeichnete Sediment wird dann in größerer Tiefe von Kies abgelöst.

Kies, ein Lockersediment, wird noch weiter analysiert werden. Bei den weiterführenden Sondierungsuntersuchungen wurde die Nachgiebigkeit des Bodens gemessen, indem ein Gewicht von 50 kg auf die Bohrstelle einwirkte.

Positiv scheint die Wassersituation vor Ort zu sein. Bis auf die sieben Meter gab es scheinbar kein Wasser. Ob das mit den derzeitigen Witterungsbedingungen zusammenhängt, das wird der Prüfbericht ans Tageslicht bringen.

Die offiziellen Ergebnisse werden hoffentlich schon im Februar in der Gemeinderatssitzung vorgestellt.