Bauschutt muss weg

Kloschüssel von Sixtus alt, etc

 

 

 

 

 

 

 

 

Lange hat es gedauert, aber heute hat das Verwaltungsgericht entschieden: der (giftige) Bauschutt oberhalb des Schliersbergs auf gemeindeeigenen Waldwegen muss wieder ausgebaut und fachgerecht entsorgt werden.

Der Bayerische Rundfunk hat den Skandal damals aufgedeckt, das Landratsamt hat wenig zur schnellen und sachlichen Aufklärung getan. Nun hat das Verwaltungsgericht entschieden:

http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/bauschutt-schliersee-verwaltungsgericht-100.html

Wer nun die Kosten zu tragen hat steht in den Sternen, da wird es sicherlich noch einige Schuldzuweisungen geben. Fest steht jedoch, dass das Material – welches durch die Entsorgungsfirma F. abgerissen und auf den Schliersberg transportiert wurde – u.a. direkt vom alten Verwaltungsgebäude der Firma S. aus der Urtlbachstraße in Schliersee stammt, nachdem die der Bauträger K. die Immobilie erwarb.

Ob diese noch gut erhaltene und im nicht vorschriftsmässigen Bauschutt fest eingebaute Kloschüssel (im oberen Bereich des oberen Schuttweges) nun von K. / S. oder von einem weiter entsorgten Gebäude aus der Naturfreundestraße in Hausham stammt wird sich schwer ermitteln lassen.

Fest steht jedoch, dass viele Lastwägen unsere Waldwege in Schliersee belasten werden, damit der Bauschutt seinen endgültigen Aufenthaltsort findet: auf einer Deponie.